Seitenupdate: 30.04.2015 19.01.2018

Das neue Rückentraining

Reaktivieren der segmentalen Stabilisatoren

 

Entsprechend der Aufgabe der sensiblen „Stellmuskeln“ handelt es
sich beim Auftrainieren dieser Muskeln nicht um ein typisches
Krafttraining. Segmentales Stabilisationstraining bedeutet das
Üben koordinativ anspruchsvoller Bewegungen, die viele
Rückenpatienten bereits verlernt haben.

 

Durch Schonhaltung und permanente Unterforderung sind M. transversus abdominis und M. multifidus lumbalis in Ihrer Funktion verkümmert.
Das Wiedererlernen der Ansteuerung und Koordination zur Aktivierung
dieser Muskeln ist zum Therapiebeginn der wichtigste Schritt.

Dies wird mit dem >>4 Stufen Therapie-Konzept<< Wiedererlernt

Stufe 1

Erlernen der gezielten Ansteuerung der Muskeln M. transversus abdominis und M. multifidus lumbalis.

Stufe 2

Optimierung und Aufbau der haltungsstabilisierenden Muskeln in unterschiedlichen Bewegungsebenen.

Stufe 3

Übertragung der erlernten Stabilisation auf Alltagsbewegungen.

Stufe 4

Erlernen von Kombinationsübungen für Haltungsstabilisierung und Bewegungsmuskulatur.

Das Training erfolgt in drei Ebenen: sagital, frontal, transversal und in drei unterschiedlichen Übungspositionen: sitzend, liegend, stehend.

Biofeedback

Eine durchdachte Gerätetechnik unterstützt den Therapeuten bei der schwierigen Aufgabe der Reaktivierung.
Sensible, digitale Sensoren erfassen die durchzuführenden kleinen Bewegungen des Patienten und
dokumentieren über eine optische Anzeigeeinheit die Trainingsbewegung

In der Visualisierung der Trainingsbewegung und Übungsposition liegt der Schlüssel zum Erfolg:

- leichtes Erlernen der stabilisierenden Übungen

- schnelles „Verinnerlichen“ der Bewegungsabläufe

- risikoarme Bewegungen

- definiertes Bewegungsausmaß

- steuerbar von minimaler, patientengerechter bis zu extrem hoher Belastungsintensität